Dornröschen
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27. Januar 2012 | Gutachten zur Begehbarkeit des Münsterplatzes

Viel besser wäre ein Tagesausflug in die Partnerstadt Lodi

Konstanz (gro) Ein Gutachten soll zeigen, wie sich der Konstanzer Münsterplatz begehbar machen lässt. Besser wäre es, der Technische Ausschuss würde umgehend einen Tagesausflug nach Lodi machen. Der zentrale Platz in der lombardischen Partnerstadt zeigt seit Hunderten von Jahren, wie zu bewerkstelligen ist, was viele Konstanzer seit ein paar Jahren vergeblich fordern. Die ähnlich gepflasterte Piazza della Vittoria di Lodi ist von glatten Pisten durchzogen, die von Fussgängern, Müttern mit Kinderwagen, von Rollstuhlfahrern und gelegentlich auch von Radfahrern genutzt werden. Diese bequem begehbaren Streifen werden von grossen, behauenen Steinplatten gebildet. Sie dienen nicht nur der Bequemlichkeit, sondern auch der Dekoration, der Ausschmückung und Fassung eines grossen Pflasterfeldes. Solche Streifen aus grösseren Platten sind im Übrigen typisch für viele mittelalterliche Kirchenvorplätze in Italien. … weiterlesen \"\"

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25. Januar 2012 | Takeda (Osaka) weltweit auf Restrakturierungs-Kurs

Falsch adressierte Empörung: Den Reibach machen Banken

Konstanz (gro) So wünscht man sich den Christdemokraten Frank Hämmerle öfter: als wilden Piraten mit Augenklappe und zorniger Kritik an herzlosem Gewinnstreben. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Demonstration gegen den angekündigten, massenhaften Abbau von Arbeitsplätzen am Dienstagnachmittag sogar einen Landesminister (der Justiz) nach Konstanz brachte. Der Sozialdemokrat Rainer Stickelberger zeigte sich zwar ebenso entsetzt darüber wie der Grüne Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank, dass der japanische Pharmakonzern Takeda derart viele „hochqualifizierte Mitarbeiter“ entlassen und damit den Pharmastandort Konstanz beerdigen wird. Tatsächlich aber sind Empörung und Protest an die falsche Adresse gerichtet. Den spätkapitalistischen Reibach macht nicht Takeda. Den machen die Monsterbanken Nordic-Capital und Crédit Suisse. … weiterlesen \"\"

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22. Januar 2012 | Seit über 40 Jahren für die SPD im Stadtparlament

Jürgen Leipold, der quicklebendige Dinosaurier

Konstanz (gro) Ihm selber war’s gar nicht so recht, doch er kam nicht darum herum: Jürgen Leipold wurde in diesen Tagen für seine 40-jährige Tätigkeit als Stadtrat geehrt. Leipolds Unbehagen verflog spätestens während der Laudatio von Hanna Binder, seiner Kronprinzessin für die Nachfolge im Vorsitz der SPD-Fraktion. Zuvor hatte Horst Frank in wohlgesetzten Worten das enorme bürgerschaftliche Engagement Leipolds gewürdigt. „Die Stadt kann stolz sein auf Männer wie Sie“, sagte der Oberbürgermeister. Und als Frank dem Jubilar das in solchen Fällen übliche Spitalweinpräsent überreichte, sah es einige Momente lang so aus, als wären die beiden dicke Freunde. Jürgen Wiedemann (Neue Linie) verglich Leipold mit einem Dinosaurier, der sich im Gegensatz zu landläufigen Vorurteilen durch Lebendigkeit, Stärke und Klugheit auszeichnet. … weiterlesen \"\"

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19. Januar 2012 | Kommentar zum Fall Nycomed

„Die Verantwortlichen gehören aufgeknüpft“

Konstanz (gro) Die Bilanz ist eindrucksvoll: rund 2000 Existenzen vernichtet und dabei mindestens 5 Milliarden Euro verdient, und das alles in knapp 6 Jahren. Hakan Björklund, der Chef von Nycomed dürfte zufrieden sein, und wahrscheinlich wird ihm in diesen Tagen ein fürstlicher Bonus überwiesen. Die Stadt Konstanz und ihre Bürger erben dagegen noch ein paar tausend Quadratmeter leer stehende Gewerbeflächen mehr. Der bis vor wenigen Jahren ertragreich wirtschaftende Konstanzer Pharmakonzern Altana Pharma ist endgültig abgewickelt. Mit dem Verkauf der Firma beauftragt war das New Yorker Bankhaus Goldman Sachs. Ein früherer Manager der Bank, der heute in der Schweiz lebt, sagt, anderswo würden die Verantwortlichen eines derart rücksichtlosen Geschäfts im Knast landen, in manchen Ländern für ein solches Verbrechen sogar „aufgeknüpft“. … weiterlesen \"\"

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12. Januar 2012 | Als die Rüstung noch wirklich ein Problem war

Einst drohten Polaris-Raketen in der Bodenseelandschaft

Konstanz (gro) Mit blutroter Sicht auf Rüstungsbetriebe am See warten Hans-Peter Koch und Jürgen Grässlin morgen Freitag auf in der Theaterwerkstatt Inselgasse. Für 6 Euro Eintritt können Rüstungsgegner und solche, die es werden wollen, erleben, wie zwei militante Friedensbewegte ihre Meinung darlegen über Fabriken, in denen Produkte entstehen, die auch weitab von Konstanz deutschen Soldaten zur Verteidigung dienen. Vor knapp 51 Jahren ging es heisser her. Damals drohten Polaris-Raketen in der Bodenseelandschaft aufgestellt zu werden. Der Informationsabend am Freitag, dem 13. Januar, der um 20 Uhr beginnt, wird umrahmt durch eine Lesung der Schauspielerin Julia Philippi. … weiterlesen \"\"

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